Direkt zum Seiteninhalt

ARCHIV - Atheater

Das Universum der Autodidakten in der Steinfurterstraße!Ein Theaterprojekt, dass sich sehen lassen kann!Endlich gibt es in Münster eine Bühne, die eher ein Kunstlabor ist.Multilinguale RevolteEin Meilenstein in Münster

FOLGEN SIE UNS
Menü überspringen
Menü überspringen

ARCHIV

Menü überspringen
Die Magie der Schmetterlinge
 
Eine interaktive Ausstellungswoche über Transformation, Weiblichkeit und Heimat

Vom 13. bis 20. September 2025 präsentierten die Masterstudentinnen aus Frankfurt Alisia Abraham und Meghrig Aro ihre intermediale Ausstellung im Atheater.
Das Projekt entstand im Rahmen einer künstlerischen Recherche zum Symbol des Schmetterlings und seinen vielfältigen Bedeutungen. Der Schmetterling dient dabei als Metapher für Transformation, Vergänglichkeit und Hoffnung – Themen, die in verschiedenen künstlerischen Medien aufgegriffen und neu interpretiert werden.
Neben der Aufstellung erwarteten die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Performances, Workshops und Abenden zum Mitmachen und Erleben.


In Rahmen der interaktiven Ausstellungswoche fanden folgende Veranstaltungen statt:
Meditationsabend
Schamanische Meditation zur Transformation

So wie ein Schmetterling, bevor er fliegen und das Leben genießen kann, seine Transformation erlebt, kannst du auch diesen Prozess in dir aktivieren.

Durch Meditation kannst du loslassen, was dich zurückhält, und Raum schaffen für Neues.
Verwandle Stress in Klarheit, Zweifel in Vertrauen und Stillstand in inneres Wachstum.

Geführt vom Schamanen Andrej Lazarev, der seit 15 Jahren aktive Energie – Arbeit praktiziert, kannst du Altes loslassen und öffnest dich dem Wandel.

Erlebe, wie du durch deine eigene Kraft neue Wege findest – geführt von schamanischer Weisheit.
Jetzt ist der Moment. Dein neuer Flügelschlag beginnt hier.
Vor der Mediation machen wir ein paar kleine Übungen für den physischen Körper, so bringe bitte bequeme Kleidung mit.

Dauer: ca. 1 Stunde

 
Tanzworkshop

Tanze dich frei, spüre den Rhythmus und lass die Energie fließen!

In unserem Zumba Afro Beats Workshop verbinden wir die mitreißenden Moves von Zumba mit den kraftvollen, erdigen Rhythmen des Afro Beats.
Freu dich auf ein Training voller Spaß, Ausdauer und Lebensfreude – hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Bewegung, Musik und gute Vibes. Jeder kann gern mitmachen!
Tauche ein in die Welt von Beats, Power und Urban Vibes!
Im HipHop-Workshop lernst du coole Moves, Styles und Kombinationen, die dich direkt auf die Tanzfläche bringen. Dynamisch, kreativ und voller Energie – hier geht’s um Ausdruck, Flow und jede Menge Spaß.
Ob Anfänger*in oder mit Erfahrung – alle sind willkommen!

Twerking Workshop mit Sara Rodríguez

Dieser Workshop bietet einen sicher(er) Raum für FLINTA*-Personen, um den eigenen Körper durch Wackeln, Schütteln und isolierte Bewegungen von Hüfte und Brust zu erkunden und eine Verbindung zu ihm herzustellen. Wir tauschen uns über Themen wie den Hintergrund des Twerkings sowie dessen Potenzial aus, sich mit anderen zu verbinden, Emotionen freizusetzen und zu verarbeiten.

“Written in the body: archives of a non-definite arrival"
Tanzperformance

Alles ist im Körper eingeschrieben: Schmerz, Freude, Kampf, Erinnerungen, Widerstand, Kraft.
Tanzen wird zur Bewegung, die Familiengeschichte mit Erinnerungen an Orte und Menschen verbindet; es ist ein Zuhause dazwischen und das, was bei jedem Aufbruch und jeder Ankunft mitgetragen wird.
Diese im Entstehen begriffene Tanzperformance verbindet Musik aus Lateinamerika mit eigens verfassten Texten und verwebt individuelle und kollektive Geschichten von Trauer, Identität, Last, Aufbruch und (Nicht-)Zugehörigkeit.

LA TANGO DE UKRAINE
Premiere am 29. Juni 2024

Mit  Alexei Aleksieiev, Alla Bohatonkova, Anastasia Demina, Eduard Frischko, Olena Gudim, Maxim Karanda, Artem Kostiuk, Maria Schramko und Volodymyr Yurchuk

Konzept, Idee und Regie - Andrej Lazarev

Allgemein bekannt ist Tango als Partnertanz. Was passiert aber, wenn nur DU tanzen möchtest und der andere gar nicht da ist? Man steht bereit, man wartet auf die Musik, man kennt sogar die Schritte…Wird dann der Tanz trotzdem gelingen? Die Flüchtlinge aus der Ukraine zelebrieren eine ganz ungewohnte Situation für sich selbst: sie sind da, sie möchten, sie sind bereit… Nur wissen sie nicht, wie es weitergehen soll, wie ihr „Tanz“ in diesem neuen Land aussehen wird. In „La Tango de Ukraine“ stehen Menschen auf der Bühne, die selbst diese Erfahrung gemacht haben. Sie haben ihre Heimat plötzlich verlassen müssen, waren auf der Flucht, haben versucht, bei all diesen Schritten ihr Gesicht und ihre Würde aufzubewahren. Nun geht es darum, dass man sich selbst neu erfindet, dass man sich selbst neu fragt: Wer bin ich eigentlich? Während die einen im Krieg und unter den Bombenangriffen sich ums Leben fürchten mussten, werden die anderen im „Sozialtourismus“ beschuldigt. Wie entsteht dann das ganze Bild? Gibt es dazu eine absolute Wahrheit? Oder ist alles nur ein Tango – artiger Lebenstanz, der nie ein Ende nimmt? Wir laden Sie zu einem Abend ein, in dem Gefühle und Eindrücke ausgetauscht werden. Mit echten Menschen – in Hier und Jetzt.

Albino Sperling

In "Albino Sperling" begleiten wir sechs junge Erwachsene auf ihrem Weg in den sicheren Tod. Nachdem sich die global-politische Situation auf ein neues Maximum zugespitzt hat, entschieden gesichtslose Egos, sämtliche aktiven Atomraketen zur selben Zeit zu starten und somit unweigerlich auch das Aussterben des Menschen zu besiegeln.
Während nun die weltenfressenden Kometen beschweift über den Nachthimmel ziehen, versammeln sich 3 Paare auf dem Balkon irgendeines Lofts in irgendeiner Großstadt in irgendeinem Land und nutzen die letzten Minuten ihres Lebens um sich ihrer Vergangenheit, ihrer Gegenwart und ihrer hypothetischen Zukunft zu stellen, während sich der Weltraum um sie zusammenzieht und Naturalismus und Surrealismus sich zu einer komplexen aber melancholisch-wohligen und morbide-erheiternden Melasse vermengen.
Verzweifelt auf der Suche nach Antworten zu tiefschürfenden Fragen, bleibt am Ende nur noch die wohl gravierendste aller stehen:
Was zählen noch Antworten, wenn unsere Existenz durch uns selbst so begrenzt ist?
Und am Himmel gleitet der Albino Sperling vor dem Mond.

Regie/Dramaturgie
Arie Jaspers
Co-Regie
Sophie Schlüter
Besetzung
Furkan Arslan
Cem Bingöl
Natascha Buck
Arie Jaspers
Sophie Schlüter
Alexandra Suhr
Stimme
Christoph Kuhlmann
konzeptionelle Inspiration
Jonas Buiting
Musik Comedy Programm „Wo die Liebe hinfällt“

Herzscherzen.
Viktoria Leins romantisch-komödiantischer Liederabend „WO DIE LIEBE HINFÄLLT“

Sind Diamanten immer noch der beste Freund junger Frauen? Wie spricht man die Herzensperson an, die im Ausweis divers stehen hat? Kann der Tango auch eine steife deutsche Männerhüfte erweichen? All diese Fragen rund um das schönste aller Themen werden hinreißend von Viktoria Lein beantwortet. Virtuos spannt sie einen Liederbogen von Marilyn Monroe bis Caro Emerald, von Brings bis James Bond, von Musical bis Chanson. Dabei nimmt sie den Zuhörer mit auf eine musikalische Weltreise, die ihn vom Himmel über Paris zu den Tanzlokalen Lateinamerikas führt, wo Liebe mehr ist als ein Gefühl. Aber das Showtalent komponiert auch eigene Lieder. Wo die Liebe hinfällt? Und wenn man sich ins eigene Smartphone verliebt? Die Herz-App lässt sich auf jeden Fall nur schwerlich deinstallieren.
Asteria Trio
Margarita Cherenkova - Saxophon,
Meltem Gümüs - Cello,
Zhenxuan An - Klavier

Asteria Trio ist ein völlig neues, dynamisches und ehrgeiziges Projekt. Dieses Trio hat keine Analoga in Köln, Düsseldorf und sogar in Hamburg. In unserem Trio ersetzt Saxophon die Geige. Der Klang des Saxofons verleiht das bereits bekannte Cello und Klavier völlig neuen farbigen Noten. Unser Programm umfasst sowohl klassische Stücke als auch moderne Musik. Trotz seiner jungen Existenz, das Trio wurde im Oktober 2019 gegründet, trat es bereits in Köln, Aachen, Greven und Münster auf.

Programm: Nikolay Kapustin - Trio op.86 (1998) Original für Flöte, Cello und Klavier Arr. für Sopran Saxophon, Cello und Klavier. (Bearb. Margarita Cherenkova) Allegro molto Andante Allegro giocoso Hande-Halvorsen-Passacaglia (Sopran Saxophon und Cello, Bearb. Margarita Cherenkova) G. Gershwin- 3 Preludes, (Bearb. für Trio Margarita Cherenkova).
Online - Theater

"Angst vor der Zukunft"

Idee und Regie - Andrej Lazarev
Mit Meghrig Aro, Olga Danilova, Susann Ruschin, Bolko Bartsch, Ahmad Dimassi und Thomas Schendel.

Online - Premiere am 17. Mai um 19 Uhr

Live dürfen wir nicht spielen. Dennoch bleiben wir in der Isolation mit der Gesellschaft verbunden.  Wir wollen zu diesen Zeiten Stellung nehmen, unsere Position vertreten und sie aus der Sicht der Künstler an unser Publikum weiter vermitteln. So haben wir eine Umfrage gestartet, an der ca. 45 Leute aus verschiedenen Ländern teilgenommen haben: von den USA über europäische Länder wie Deutschland, Frankreich oder die Niederlande bis zum fernen Osten (OAE, Israel, Jordanien). Es sind Texte entstanden, die 6 Schauspieler gleichzeitig live und online vorstellen werden.

Die isolierte Gesellschaft nutzt weltweit das ZOOM - Programm, um sich zu sehen. Deswegen werden auch wir unser Publikum einladen am Sonntag, den 17. Mai um 19 Uhr uns in ZOOM live zu erleben. Die Schauspieler sind in Berlin, Essen und Münster in ihrem Home-Office. Aber wir verbringen gemeinsam eine halbe Stunde und reflektieren die Situation draußen.

Auf unserer Homepage und in sozialen Medien wird es dazu einen Link geben, um bis zu 100 Zuschauern gleichzeitig die Teilnahme an der Vorstellung zu ermöglichen. Später wird diese Arbeit auch auf unserem Youtube - Kanal als Video zu sehen sein.


Leider kämpfen wir immer noch um das Überleben unseres Theaters. Aus diesem Grund sind wir für Spenden sehr dankbar. Dazu haben wir eine Aktion gestartet: Sie spenden, wir schenken! Bei Spenden ab 10 € erhalten Sie eine selbstgemachte Atheater-Gesichtsmaske!

Aber jede noch so kleine finanzielle Unterstützung sichert den Erhalt des Theaters. Vielen Dank dafür!
RADIO-ANNONCE
COROLLARYVIRUS
By Rodica Draghincescu Translated from Romanian by Diana Manole

Jetzt online

Many artists are still trying to stay on the ball, even if the usual means are no longer possible. As a small theater in Münster (Germany), we also want to make a contribution and therefore present you with a work that represents all the principles of our team: international artists, many cultures - and a different language. Please share the video, visit us on our homepage, on Instagram or on Facebook. We will stay together! We will stay healthy! Kind regards from the Atheater-Team
Lass uns schweigen.
Idee, Konzept, Spiel - Karina Sadovskaja

Regie - Andrej Lazarev
Live - Musik - Javiera Margarita Cienfuegos Rivas

Die Texte im Stück sind Originaltexte aus dem Internet, entweder sind es Blogbeiträge oder Ausschnitte aus diversen Chats.

Arbeiten, Einkaufen, mit Freunden sprechen, Essen bestellen, Verträge unterzeichnen, man kann fast alle Alltagstätigkeiten digital oder im Internet erledigen. Wenn die Technologien dafür erst einmal weiter ausgefeilt sind, wird sich unser Leben dann größten Teils im Cyberspace abspielen? Werden wir zu Hause bleiben, weil es nicht mehr nötig ist, nach draußen zu gehen? Wird uns ein Dasein in der virtuellen Welt genügen? Werden wir glücklich sein? Der Trend dazu zeichnet sich ja jetzt schon ab, zum Beispiel gehen die Erlöse im Einzelhandel zurück, weil viele alle Produkte, die sie benötigen, bequem im Internet bestellen. Straßenfeste werden weniger besucht. Liegt das daran, dass man schöne Erfahrungen auch in Computerspielen und Chatrooms machen kann? Oder brauchen wir echte Menschen und echte Orte die wir anfassen und fühlen können? Werden wir neue Technologien nutzen, um unser Leben einfacher, schneller und schöner zu machen, aber nicht, um es ganz in die virtuelle Welt zu verlagern?
Noch nie waren so viele Menschen über soziale Netzwerke und Smartphone-Apps so intensiv miteinander vernetzt wie heute. Doch trotzdem fühlen sich viele Nutzer einsam, weil echte Freundschaften im digitalen Raum selten entstehen.
Gibt es also eine Verbindung zwischen der Nutzung Sozialer Medien und erlebter Einsamkeit? Wenn unser soziales Leben in der virtuellen Realität stattfindet – dann muss es dort auch Liebe geben. Gibt es denn sie überhaupt heute? DIE LIEBE?
Der moderne Mensch wird mehr und mehr einsam. Die soziale Isolation ist eine allgemeingültige Krankheit, unter der die heutige Gesellschaft leidet. Wer wagt heutzutage in der Anwesenheit einer anderen Person nichts zu machen? Einfach da sein und einfach den anderen schweigend wahrnehmen?

Wie gut und intensiv unsere Beziehungen untereinander sind, das bestimmt die Qualität unseres Lebens. Die Verbindungen mit anderen Menschen geben uns mehr Sinn im Leben, mehr Glück und mehr Wohlbehagen als jede andere menschliche Erfahrung. Ruft doch einfach mal wieder an anstatt nur eine SMS zu schicken. Und wenn ihr mit jemandem zum Essen geht – lasst das Telefon in der Tasche. Denn es sind unsere Beziehungen, die die Geschichte unseres Lebens schreiben. Oder lasst uns einfach mit einander schweigen und dem Rhythmus des Herzens zuhören.
SollDaten

eine Theaterrecherche zu aktuellen Fragen
mit dem internationalen Ensemble und in vielen Sprachen

Zu den aktuellen Themen unserer Gesellschaft wurde von der Gruppe eine Recherche durchgeführt. Sind wir nicht alle Flüchtlinge? Wer will Krieg: andere Typen oder WIR? Für welche Überzeugungen würde ich sterben?
Nach einem großen Erfolg wurde die Produktion zum Playstation - Festival eingeladen.
In der Produktion werden sechs verschiedene Länder auf einander kommen: Syrien, Armenien, Estland, Russland, Libanon, Bosnien und Kamerun.

Es spielen:
Aro, Meghrig
Sadovskaja, Karina
Lotuchov, Jevgeni
Dimassi, Ahmed
Seul, Guy
Drinovac, Mario.
Intimität

Theaterkurs von German Language Academy - Deutsche Sprachenakademie von Andrej Lazarev zeigt ihre Performance "Intimität"

es gibt
menschen planeten welten
und es gibt
einfach
dich und mich
wozu brauche ich diese
welten planeten und menschen
wenn du
nicht mehr da bist
ganz
einfach

Performance mit Ayman (Syrien), Denis (Bulgarien), Jevgeni (Estland), Guy (Kamerun), Karina (Estland), Meghrig (Syrien), Phillip (Kenia), Sohrab (Iran), Stefan (Rumänien), Verena (Italien)
FOLGEN SIE UNS
Atheater e.V.
Steinfurter Straße 37
48149 Münster
Deutschland

+49 160 5615017
info@atheater.de

Unterstützen Sie uns jetzt!

Uns unterstützen:
Zurück zum Seiteninhalt