VORSTELLUNGEN - Atheater

Ein Theaterprojekt, dass sich sehen lassen kann!Endlich gibt es in Münster eine Bühne, die eher ein Kunstlabor ist.Multilinguale RevolteEin Meilenstein in Münster

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VORSTELLUNGEN

Wir freuen uns Sie auf unseren Vorstellungen begrüßen zu dürfen
SPIELPLAN


Am 19.06.2020 um 20 Uhr
MEDEA. PREMIERE
Spiel, Organisation – Meghrig Aro, Syrien
Regie, Konzept – Andrej Lazarev, Kasachstan
Tickets: 10/15 €

Am 24.06.2020 um 20 Uhr
MEDEA
Spiel, Organisation – Meghrig Aro, Syrien
Regie, Konzept – Andrej Lazarev, Kasachstan
Tickets: 10/15 €

Am 28.06.2020 um 20 Uhr
MEDEA
Spiel, Organisation – Meghrig Aro, Syrien
Regie, Konzept – Andrej Lazarev, Kasachstan
Tickets: 10/15 €


ONLINE


"Angst vor der Zukunft"

Idee und Regie - Andrej Lazarev
Mit Meghrig Aro, Olga Danilova, Susann Ruschin, Bolko Bartsch, Ahmad Dimassi und Thomas Schendel.

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COROLLARYVIRUS
By Rodica Draghincescu Translated from Romanian by Diana Manole

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Many artists are still trying to stay on the ball, even if the usual means are no longer possible. As a small theater in Münster (Germany), we also want to make a contribution and therefore present you with a work that represents all the principles of our team: international artists, many cultures - and a different language. Please share the video, visit us on our homepage, on Instagram or on Facebook. We will stay together! We will stay healthy! Kind regards from the Atheater-Team
Online - Theater

"Angst vor der Zukunft"

Idee und Regie - Andrej Lazarev
Mit Meghrig Aro, Olga Danilova, Susann Ruschin, Bolko Bartsch, Ahmad Dimassi und Thomas Schendel.

Online - Premiere am 17. Mai um 19 Uhr

Live dürfen wir nicht spielen. Dennoch bleiben wir in der Isolation mit der Gesellschaft verbunden.  Wir wollen zu diesen Zeiten Stellung nehmen, unsere Position vertreten und sie aus der Sicht der Künstler an unser Publikum weiter vermitteln. So haben wir eine Umfrage gestartet, an der ca. 45 Leute aus verschiedenen Ländern teilgenommen haben: von den USA über europäische Länder wie Deutschland, Frankreich oder die Niederlande bis zum fernen Osten (OAE, Israel, Jordanien). Es sind Texte entstanden, die 6 Schauspieler gleichzeitig live und online vorstellen werden.

Die isolierte Gesellschaft nutzt weltweit das ZOOM - Programm, um sich zu sehen. Deswegen werden auch wir unser Publikum einladen am Sonntag, den 17. Mai um 19 Uhr uns in ZOOM live zu erleben. Die Schauspieler sind in Berlin, Essen und Münster in ihrem Home-Office. Aber wir verbringen gemeinsam eine halbe Stunde und reflektieren die Situation draußen.

Auf unserer Homepage und in sozialen Medien wird es dazu einen Link geben, um bis zu 100 Zuschauern gleichzeitig die Teilnahme an der Vorstellung zu ermöglichen. Später wird diese Arbeit auch auf unserem Youtube - Kanal als Video zu sehen sein.


Leider kämpfen wir immer noch um das Überleben unseres Theaters. Aus diesem Grund sind wir für Spenden sehr dankbar. Dazu haben wir eine Aktion gestartet: Sie spenden, wir schenken! Bei Spenden ab 10 € erhalten Sie eine selbstgemachte Atheater-Gesichtsmaske!

Aber jede noch so kleine finanzielle Unterstützung sichert den Erhalt des Theaters. Vielen Dank dafür!
RADIO-ANNONCE
MEDEA

Spiel, Organisation – Meghrig Aro, Syrien

Regie, Konzept – Andrej Lazarev, Kasachstan

Medea gehört zu einem Universum mythologischer Gestalten, von denen viele in Vergessenheit geraten sind. Medea aber ist durch die Jahrtausende lebendig geblieben. Warum? Weil Medea ihre Kinder tötet?

Mythen bleiben lebendig, weil sie immer wieder neu und immer wieder anders erzählt werden. Oder besser: Gerade die Mythen, die immer neu erzählt werden, bleiben lebendig.

Unsere Geschichte wird als Monolog einer Frau dargestellt.

Wir untersuchen den Mythos Medea mit Hilfe von verschiedenen literarischen Stoffen: von Euripides, der 431 v. Chr. das Stück geschrieben und als erster Medea als Kindermörderin bezeichnet hat , über weitere Autoren der letzten Jahrtausende, wie Jean Anouilh, Franz Grillparzer, Heiner Müller, bis zu den Werken der Moderne, in denen die Titelfigur andere Konturen annimmt, wie z.B. im kroatischen Stück von Ivana Sajko, geschrieben 2007.

Sehr unterschiedlich wird Medeas Geschichte benutzt – in vielen Texten interessiert die Autoren Medeas Kindermord als Bild, als Metapher für den Austritt der Frauen als Machtfaktor aus der Geschichte, für ihre Anpassung an patriarchal fundierte Verhaltensweisen und für die historischen Langzeitfolgen dieses Austritts. Trotzdem möchte man dem Publikum die Möglichkeit bieten, die Strukturen dieses historischen Vorgangs zu erkennen und jeweils Schlussfolgerungen für die Gegenwart zu ziehen.

Das Spannende dabei: Die alte Asylantengeschichte wird von der aus Syrien stammenden Schauspielerin Meghrig Aro präsentiert, die selbst als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen ist.
Lass uns schweigen.
Idee, Konzept, Spiel - Karina Sadovskaja

Regie - Andrej Lazarev
Live - Musik - Javiera Margarita Cienfuegos Rivas

Die Texte im Stück sind Originaltexte aus dem Internet, entweder sind es Blogbeiträge oder Ausschnitte aus diversen Chats.

Arbeiten, Einkaufen, mit Freunden sprechen, Essen bestellen, Verträge unterzeichnen, man kann fast alle Alltagstätigkeiten digital oder im Internet erledigen. Wenn die Technologien dafür erst einmal weiter ausgefeilt sind, wird sich unser Leben dann größten Teils im Cyberspace abspielen? Werden wir zu Hause bleiben, weil es nicht mehr nötig ist, nach draußen zu gehen? Wird uns ein Dasein in der virtuellen Welt genügen? Werden wir glücklich sein? Der Trend dazu zeichnet sich ja jetzt schon ab, zum Beispiel gehen die Erlöse im Einzelhandel zurück, weil viele alle Produkte, die sie benötigen, bequem im Internet bestellen. Straßenfeste werden weniger besucht. Liegt das daran, dass man schöne Erfahrungen auch in Computerspielen und Chatrooms machen kann? Oder brauchen wir echte Menschen und echte Orte die wir anfassen und fühlen können? Werden wir neue Technologien nutzen, um unser Leben einfacher, schneller und schöner zu machen, aber nicht, um es ganz in die virtuelle Welt zu verlagern?
Noch nie waren so viele Menschen über soziale Netzwerke und Smartphone-Apps so intensiv miteinander vernetzt wie heute. Doch trotzdem fühlen sich viele Nutzer einsam, weil echte Freundschaften im digitalen Raum selten entstehen.
Gibt es also eine Verbindung zwischen der Nutzung Sozialer Medien und erlebter Einsamkeit? Wenn unser soziales Leben in der virtuellen Realität stattfindet – dann muss es dort auch Liebe geben. Gibt es denn sie überhaupt heute? DIE LIEBE?
Der moderne Mensch wird mehr und mehr einsam. Die soziale Isolation ist eine allgemeingültige Krankheit, unter der die heutige Gesellschaft leidet. Wer wagt heutzutage in der Anwesenheit einer anderen Person nichts zu machen? Einfach da sein und einfach den anderen schweigend wahrnehmen?

Wie gut und intensiv unsere Beziehungen untereinander sind, das bestimmt die Qualität unseres Lebens. Die Verbindungen mit anderen Menschen geben uns mehr Sinn im Leben, mehr Glück und mehr Wohlbehagen als jede andere menschliche Erfahrung. Ruft doch einfach mal wieder an anstatt nur eine SMS zu schicken. Und wenn ihr mit jemandem zum Essen geht – lasst das Telefon in der Tasche. Denn es sind unsere Beziehungen, die die Geschichte unseres Lebens schreiben. Oder lasst uns einfach mit einander schweigen und dem Rhythmus des Herzens zuhören.
FRAUHEIT

ein Projekt von Meghrig Aro

Ich bin eine Frau die ihre Rechte haben will
Ich bin die Frau die alles selber schaffen will
Ich bin weder nur ein Körper
Noch bin ich nur für dich und deine Bedürfnisse da

Wenn man als Kind in zwei verschiedenen Kulturen aufwächst, in denen Frauen auf verschiedene Art und Weise behandelt und erzogen werden, stellt man sich ständig Fragen, die unbeantwortet bleiben. Zum Beispiel: warum dürfen manche Frauen arbeiten und andere nicht? Warum müssen manche nach der Erlaubnis des Vaters fragen, wenn sie etwas anziehen oder Haare schneiden möchten? Warum sind viele Frauen von ihren Männern abhängig? Warum? Warum? Und warum?
Und dann verlässt man eigene Heimat und kommt plötzlich zu Kontakten mit anderen Frauen, die aus verschiedenen Ländern kommen. Dadurch werden diese Warum – Fragen noch aktiver.
Mit diesem Projekt möchte man Erlebnisse, Konfrontationen und Probleme der Frauen der heutigen Zeit darstellen und unsere Gesellschaft darauf aufmerksam machen.
Die Texte sind durch mehrere Interviews entstanden, die man durchführte und anhand der Erlebnisse, die man persönlich noch erlebt oder gesammelt hat.
Es geht nicht nur darum auf die Probleme einzugehen und nach den Rechte der Frauen zu verlangen, sondern auch darum die Stärken und die Wichtigkeit der Position der Frau in der Gesellschaft zu reflektieren. Auf Grund dessen, möchte man den Betroffenen den Mut geben, nach Hilfe zu suchen und sich offen zu zeigen, um ein normales Leben führen zu können.
Die aus Syrien stammende Schauspielerin hat ca. 20 Interviews mit Frauen aus verschiedenen Ländern durchgeführt.
Anhand von diesen Texten sind Szenen entstanden, die zu einer Art „work – in – progress“ - Geschichte dargestellt werden.

Das Projekt wurde auch beraten und unterstützt durch die Frauenberatungsstelle Münster.

Idee, Konzept, Durchführung – Meghrig Aro
Spiel und Tanz: Megrig Aro, Lea Harmel, Marianna Togias
Künstlerische Leitung – Andrej Lazarev
Du bist ich. Töte mich.

La langue a besoin de nouveaux Poètes
Die Sprache braucht neue Dichter

Unter dem Motto:
"Man ist nicht in einem Land sondern in einer Sprache geboren!"
Emile CIORAN


Eine poetische Vorstellung (Lyrik, Musik, dramatisches Spielen, Bewegung) zu Themen des Exils, der Sprache, der Integration, der Identität, der Entwurzelung, der Abgelegenheit und der Nostalgie.


Mit Gedichten von
Rodica Draghincescu,
rumänische und francofonische Dichterin (sie schreibt direkt in Französisch), wohnhaft in Amnéville-Les-Thermes/Lothringen

Inszeniert von
Andrej Lazarev,
Schauspieler und Regisseur aus Kasachstan, wohnhaft in Deutschland

Mit
Maria Bayarri Perez (Tanz) und Andrej Lazarev (Schauspiel)



In den heutigen revolutionären Zeiten kann die Poesie stärker denn je ihr Potential nutzen, um jegliche Gewalt und Tyrannei in der Welt zu reduzieren. Mit unserer Performance wollen wir eine kulturelle Brücke der Freundschaft schlagen, die mit der Hilfe von verschiedenen Sprachen auch Völker verbindet. Es ist eine multidisziplinäre, mehrsprachige Botschaft der Solidarität, die von den Künstlern aus verschiedenen Herkunftsländern gesendet wird.

Mehrere Stimmen, mehrere Sprachen, darunter auch Körpersprache und die Sprache der Musik schaffen einen besonderen Raum, der ein Zuhause der Künstlern darstellt, die mit dem Thema Exil arbeiten. Wie für Rodica Draghincescu, die weit weg von ihrem Heimatland Rumänien im französischsprachigen Raum arbeitet, so auch für Andrej Lazarev, der tausende Kilometer von Kasachstan entfernt, immer wieder nach den Wurzeln seines eigenen Ichs sucht, sind solche Worte wie HEIMAT oder IDENTITÄT keine leeren Hülsen, viel mehr sind es gelebte Schmerzen und Emotionen, die zur Schau getragen werden.
Was ist ein entwurzelter Mensch? Muss man die eigene Sprache ablegen und sich in der Nostalgie ausbaden, um endlich zurück zur eigenen Person zurückzukehren? Diese tragenden Fragen werden mit musikalischem Hintergrund in den Raum gestellt und bieten viel Platz für Interpretation und die Variabilität der Deutung.

Die Macht der Sprache ist enorm groß. Die soziale und die ästhetische Rolle eines Künstlers heutzutage ist es, diese Macht zu benutzen und sie zugunsten der modernen Gesellschaft dienen zu lassen. Somit kann ein Zauber entstehen, durch welchen ein zeitlich begrenzter Raum geschaffen wird, in dem der Künstler als Magier agiert und wo die Wunden der Seele geheilt werden.
Als heilende Energie wirkt dabei nicht nur das gesprochene Wort, sondern auch die Präsenz des Körpers, die Anwesenheit der mehreren Körper im Raum. So wird auch theatralische Magie verstärkt benutzt – die Magie des Momentes, der Zauber des Augenblicks… Auch die Musik spielt eine große Rolle dabei. Ihre Schönheit wirkt wie eine Bandage der Verletzungen der starken Worte!

Es werden die Texte von Rodica Draghincescu gelesen. Vor allem aus ihren neuen Büchern „Sag nie wieder…" und „Du bist ich. Töte mich.“ (2010, 2018).

SollDaten

eine Theaterrecherche zu aktuellen Fragen
mit dem internationalen Ensemble und in vielen Sprachen

Zu den aktuellen Themen unserer Gesellschaft wurde von der Gruppe eine Recherche durchgeführt. Sind wir nicht alle Flüchtlinge? Wer will Krieg: andere Typen oder WIR? Für welche Überzeugungen würde ich sterben?
Nach einem großen Erfolg wurde die Produktion zum Playstation - Festival eingeladen.
In der Produktion werden sechs verschiedene Länder auf einander kommen: Syrien, Armenien, Estland, Russland, Libanon, Bosnien und Kamerun.

Es spielen:
Aro, Meghrig
Sadovskaja, Karina
Lotuchov, Jevgeni
Dimassi, Ahmed
Seul, Guy
Drinovac, Mario.
Intimität

Theaterkurs von German Language Academy - Deutsche Sprachenakademie von Andrej Lazarev zeigt ihre Performance "Intimität"

es gibt
menschen planeten welten
und es gibt
einfach
dich und mich
wozu brauche ich diese
welten planeten und menschen
wenn du
nicht mehr da bist
ganz
einfach

Performance mit Ayman (Syrien), Denis (Bulgarien), Jevgeni (Estland), Guy (Kamerun), Karina (Estland), Meghrig (Syrien), Phillip (Kenia), Sohrab (Iran), Stefan (Rumänien), Verena (Italien)
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Atheater e.V.
Steinfurter Straße 37
48149 Münster
Deutschland

+49 1577 04 79 570
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